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Hohes Spendenaufkommen – Weihnachtlicher Stammtisch Plau am See

Hohes Spendenaufkommen – Corona zum Trotz

 

Der weihnachtliche Stammtisch der CDU Plau am See fällt in diesem Jahr erneut aus. Es ist die Zeit der Brüche und des Hin und Her. Der Mensch plant im Sommer ohne Corona. Kehrt Corona im Herbst mit Macht zurück, wirft das Virus die Planungen wieder um. Neue, reduzierte, treten an deren Stelle. Einen solchen Bruch verzeichnete jüngst auch die Planung einer der weihnachtlichen Höhepunkte in Plau am See: des weihnachtlichen Stammtischs des CDU-Gemeindeverbandes, nunmehr fünfundzwanzig Jahre alt und über das Parteiliche hinweg einfach eine Plauer Institution. Sie dient dem gutem Zweck und schenkte der Stadt außerdem jährlich ein gehobenes Fest mit Tombola, auf dem auch manch eine gehobene Robe gesichtet wurde.

 

Es ist nicht lange her, da entwarf der Gründer und Spiritus Rector des Stammtisches, Rüdiger Hoppenhöft, noch wohlgemut seine Rede zum Auftakt des Festes 2021. Zwar hätte die Tombola nicht stattfinden können, aber der festliche Event mit Unterhaltungsprogramm sollte in diesem Jahr im Plauer Seehotel veranstaltet werden- so der Plan. Aber wieder nichts! Das Fest wurde gecancelt – aber nur das Fest.

Denn Corona konnte dem handfesten Zweck dieser Weihnachtsaktion, Spenden zu sammeln und diese, wie jedes Jahr, Plauer Einrichtungen und Initiativen zukommen zu lassen, nichts anhaben.

 

Eine kleine Sensation aber ist, dass die ehrgeizigen Spendensammelnden der CDU (Covid zum Trotz) schon wieder einen kleinen Rekord erzielen konnten. Noch nie seit Gründung des Weihnachtsstammtisches ging das Spendenaufkommen, gemessen am Vorjahr, nämlich zurück. Das gilt nun auch für 2021, trotz Corona und ohne festlichen Stammtisch, ohne Tombola und Weihnachtsbraten. 24.350 Euro wurden in diesem Jahr insgesamt gespendet, 3.100 mehr als im vergangenen Jahr. Wie das CDU-Team diesen Aufwärtstrend immer wieder hinbekommt, weiß es selbst nicht genau. „Aber sicher ist“, so Rüdiger Hoppenhöft, „man vertraue ihnen, dass das Geld seinen korrekten Weg gehe. Wichtig auch: Es bleibe im Amtsbereich Plau.“

 

126 Personen und Firmen haben für das Wohlergehen der Stadt und der angeschlossenen Gemeinden in diesem Jahr gespendet, berichten Rüdiger Hoppenhöft und der Vorsitzende der CDU des Gemeindeverbandes Plau, Klaus Baumgart, nicht ohne Stolz. Und dieser Erfolg hat wiederum mit viel Konsequenz und Fußarbeit zu tun. Jedes Jahr schreiben sie und ihre Mitstreiter und Mitstreiterinnen die Menschen, die in der Vergangenheit Spendenbereitschaft zeigten, wieder an. Was folgt, hat mit viel Lauferei zu tun. “Manchmal müssen wir drei-, viermal zu einer bestimmten Adresse gehen, bis wir jemanden antreffen. Und dann kommt es häufig zu Gesprächen. Die Menschen möchten vor allem wissen, wohin ihre Spende fließen würde.” Verständlich. Die Liste der vorgesehenen Spendenempfänger – es sind mehr als zwanzig – nennt die verschiedensten Vereine, Schulen sowie soziale und kulturelle Initiativen. Die meisten dieser Adressen sind regelmäßig seit Jahren gefördert worden.

 

Diesmal vorgesehene Spendenempfänger:

Plauer SV, Abt. Handball 1000 Euro; Plauer SV 1000 Euro; Plauer FC 2000 Euro; Schule am Klüschenberg/FSJ 1550 Euro; Förderverein Kantor Carl Ehrich Schule 1000 Euro; Plauer Kinder- und Jugendstiftung 1000 Euro; Kinder- und Jugendzentrum/Kinderfest 1000 Euro; Stadt Plau am See/Umwelt AG “Plau summt” 1000 Euro; Stadt Plau am See/Blumenzwiebeln 1000 Euro; Gemeinde Ganzlin/Kinderkino 500 Euro; Förderverein FFW Plauerhagen 1000 Euro; SV Karow 1000 Euro; Förderverein FFW Plau 1000 Euro; Tafel Plau 1000 Euro; Aphasiker Zentrum 300 Euro; Rheumaliga 1000 Euro; Plauer Funker 1000 Euro; Plauer Fanfarenzug 1000 Euro; Hai Live 1000 Euro; Brandschaden in Karow 3000 Euro

Dazu Kreisvorsitzender Wolfgang Waldmüller: „Ganz herzlichen Dank für euer seit Jahrzehnten gleichbleibendes Engagement. Ihr genießt hohes Vertrauen bei allen Bürgern und Spendern. Das ist absolut beispiellos. Ich weiß, was es für ein hoher Aufwand ist, deshalb kann man nicht genug danken und nächstes Jahr natürlich wieder mitspenden.“